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Am 16.05.2017 sind wir, die Neigungskurse Gemeinschaftskunde und Geografie der Kursstufe 2 unter der Leitung von Frau Siebke nach Straßburg zum Europäischen Parlament gefahren. Die Motivation war groß, denn wann bekommt man schon die Chance in das Europäische Parlament zu fahren, eine Führung zu erhalten und anschließend sogar noch eine Gesprächsrunde mit dem Abgeordneten Daniel Caspary zu führen?

Als wir morgens in Straßburg ankamen, faszinierte uns als erstes das 1998 gebaute Gebäude an sich. Kein Stein am und im Parlament liegt zufällig da, alles hat eine bestimmte Bedeutung. So sieht das Dach des Gebäudes zum Beispiel unfertig aus, als wäre es noch im Bau, was jedoch die lebendige, ständige Weiterentwicklung der Europäischen Union darstellen soll. Das Bürogebäude soll durch seine treppenartige Fassade den ständigen Aufbau Europas symbolisieren, und die großen Glasflächen die Transparenz und das System der offenen Beziehungen.
Gleich nach unserer Ankunft gab sich die derzeitige Bedrohungslage, welche insbesondere auch das Europäische Parlament als Symbol für Europa betrifft, anhand strenger Sicherheitskontrollen zu erkennen. Als diese Hürde überwunden war, betraten wir den Innenraum und bestaunten die 60 Meter hohen Wände. Gleich darauf wurden wir von Sven Maier (parlamentarischer Assistent von Daniel Caspary und Stadtrat in Karlsruhe) abgeholt und zu unserem ersten Highlight gebracht: dem Plenarsaal, in dem 750 Abgeordnete ihre Plätze haben. Hier war gerade ein Staatsgast zu Besuch: Moussa Faki, der Kommissionsvorsitzende der Afrikanischen Union hielt eine Rede. Diverse Übersetzer machten es uns über Kopfhörer möglich, der Rede zu folgen. Hauptthema war die Zusammenarbeit der Afrikanischen und der Europäischen Union, welche er lobte und als essentiell bezeichnete, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.
Nach einem gemeinsamen Foto mit dem Abgeordneten führte uns Sven Maier anschließend in einen anderen Raum. Von hier aus verfolgten wir die anschließende Abstimmung der Abgeordneten und erkannten dabei auch Spitzenpolitiker wie zum Beispiel Marie Le Pen. Nach einer kurzen Wartezeit kam dann Daniel Caspary zu uns. Ihn durften wir alle offenen Fragen stellen, welche er uns auch gut und ausführlich beantwortete.
Nun war unser Programm auch schon wieder vorbei und wir wurden nach draußen geführt. Die Organisation im Parlament war sehr gut, obwohl noch eine andere Gruppe gleichzeitig da war, welche es zu betreuen galt. Bis auf wenige kurze Wartezeiten verlief unser Aufenthalt sehr flüssig. Die Mitarbeiter vor Ort waren auch sehr freundlich und jederzeit bereit Fragen zu beantworten.
Bevor es endgültig nach Hause ging, bekamen wir noch die Möglichkeit, in Straßburg Essen zu gehen, was die Exkursion alles in allem nochmal abrundete.
Abschließend kann man nur noch sagen, dass es für alle eine sehr interessante Exkursion und spannende Erfahrung war diesen Ort zu besuchen, an dem Regeln und Gesetze für unseren Alltag und unser Zusammenleben in Europa gemacht werden.

D. Breiding (K2)
 

   
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