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Unsere OHG-Leichtathletinnen erreichten beim diesjährigen Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin einen tollen 6. Platz. In einem spannenden Wettkampf mit mehreren Disziplinen durfte sich unser OHG-Team mit den besten Schulteams aus den anderen Bundesländern messen.

Souverän qualifizierten sich die besten Leichtathletinnen unserer Schule im vergangenen Schuljahr für das Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“, das von 17.-21. September 2017 in der Bundeshauptstadt stattfand.


Mit je 3 Athletinnen pro Disziplin traten die Teams an, wobei nur die besten zwei Resultate in die Gesamtwertung aufgenommen wurden.
Den Auftakt in den Wettkampf bildete der 100-m-Sprint. Unsere Routiniers Julia Kußmann (12,78 s) und Natalie Winterbauer (13,25s) sammelten mit guten Leistungen die ersten Punkte für das OHG. Marie Streichsbier blieb mit 13,51s knapp hinter den beiden älteren zurück, trug aber zu einem guten Start in den Wettkampf bei.
Im anschließenden Speerwerfen glänzten die beiden Winterbauer Schwestern mit tollen Leistungen. Natalie erreichte 36,85 m und ihre jüngere Schwester Janine manövrierte den Speer auf 33,63 m.
In einem nervenaufreibenden Hochsprungwettkampf kämpfte sich Angela Förster über 1.62 m. Kiri Fee Bürkle und Sharleen Klein überwanden je 1,50 m und 1,46 m. Alle drei Athletinnen blieben zwar unter ihren persönlichen Bestleistungen, holten jedoch alles aus sich raus, was an diesem Tag möglich war.
Der Kugelstoßwettkampf war wieder eine Angelegenheit für die Winterbauers. Natalie (12,26 m) und Janine (11,29 m) erreichten gute Leistungen und sammelten weiter fleißig Punkte für das OHG-Team. Olivia Hobbie verpasste knapp die 10-m-Marke (9,97m), komplettierte aber wie zuvor im Speerwerfen das gute Ergebnis der OHG-Werferinnen.
Tolle Weiten und wertvolle Punkte erreichten im Weitsprung Julia Kußmann mit sehe guten 5,62 m und Angela Förster mit 5,09 m. So kletterte das OHG vor den abschließenden Läufen sogar auf Platz 4 in der Gesamtwertung hoch.
Gegen schier übermächtige Konkurrenz aus den anderen Bundesländern konnten unsere Läuferinnen im 800-m-Lauf trotz guter persönlicher Leistungen den vierten Platz nicht halten. Janine Winterbauer absolvierte trotz gesundheitlicher Probleme die 800 m in schnellen 2:30,99min, unsere jüngsten Teilnehmerinnen Emilia Rieß und Hannah Gräßer benötigten 2:35,42 min bzw. 2:41,99 min und konnten in ihrem jungen Alter wertvolle Wettkampferfahrung in Berlin sammeln.
Auch im abschließenden 4x100 m Staffellauf konnte die OHG-Mannschaft nicht mehr weiter in der Gesamtwertung nach oben klettern. Mit leichten Problemen bei den Staffelwechseln blieben Angela Förster, Julia Kußmann, Kiri Fee Bürkle und Nele Zwirner mit einer Zeit von 52,01 s knapp unter ihrer Bestleistung.
Am Ende konnten unsere Leichtathletinnen stolze 7655 Punkte verbuchen, die zu dem 6. Rang beim Bundesfinale führten. Die Coaches Georg Zwirner und Tobias Wunsch resümierten zufrieden, dass die Reise nach Berlin eine tolle Erfahrung für die OHG-Athletinnen war. Nicht nur die spannenden Wettkämpfe mit dem großen Einsatz der Mädels, sondern auch das Anfeuern der OHG-Fußballmannschaft bei ihrem Spiel um Platz 5 sowie der Besuch im Bundestag und die Abschlussfeier mit allen TeilnehmerInnen von „Jugend trainiert für Olympia“ hätten die Reise nach Berlin zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht.
Wir schauen schon gespannt auf das nächste Jahr und werden dann wieder angreifen…


T. Wunsch     (10/2017)

   
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