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Mit großen Erwartungen begann unsere Mission Bundesfinale „Titelverteidigung“ bei den Mädchen in diesem Jahr am 24.04.18 und der gemeinsamen Bahnfahrt nach Berlin. Vieles war inzwischen schon Routine, Akkreditierung, Fahrt zur Jugendherberge, Zimmer und Betten beziehen, Abendessen, dann noch ein gemütlicher Spaziergang zum Potsdamer Platz, zum Brandenburger Tor, Eis essen und schon war der erste Tag vorbei.

Am zweiten Tag war Berlin Kennenlernen oder Auffrischen, so ein wenig den Wettkampftag Verdrängen angesagt; die Tischtennismannschaft vom OHG bei ihrem Wettkampf unterstützen, Bayern gegen Madrid am Abend anschauen oder hören, fokussiert den Donnerstag angehen, das war das Motto. Dann ging es am Donnerstag in der „zweiten Schicht“ um die Mittagszeit los, wir hatten wieder eine Mannschaft aus Thüringen als Partner in unserer Riege, wie letztes Jahr auch. Die Atmosphäre war wie jedes Jahr prickelnd, die Spannung und Anspannung wuchs von Gerät zu Gerät, vom Klettern zum Sprung und beim Lauf entlud sich die Spannung in geballte Energie, der 2. Platz in der Staffel, prima, den Ring nicht verloren, das passte. Warten auf das Endergebnis war angesagt, hoffentlich reicht es aufs Treppchen.

Und am Ende war da der undankbare 4. Platz, rangpunktegleich mit dem Dritten, nach einem wirklich guten Wettkampf mit extrem guten Leistungen bei den turnerischen Disziplinen und gerade da, nämlich im synchronen Teil, schlug das Schicksal zu. Während drei Mannschaften die Gesamtpunktzahl 17,35 Punkte erzielten und daher jeweils einen Rangpunkt erhielten, mussten wir uns mit 17,30 Punkten und dem 4. Platz begnügen, was uns 4 Rangpunkte einbrachte. 0,05 Punkte mehr, eine Punktzahl, die eigentlich nicht sichtbar und deshalb auch nicht bewertbar ist, und wir hätten den zweiten Platz belegt. Dennoch, wahrlich ein toller Erfolg unter 16 Mannschaften, aber vielleicht sind wir durch die Erfolge der letzten Jahre auch zu sehr verwöhnt worden.

Dennoch, es hat uns, Frau Rüdebusch und mir, unendlich viel Freude bereitet, die Gruppe eine Woche in Berlin zu begleiten. Auch wenn das Wetter uns nicht jeden Tag hold war, haben wir auf einer Stadtrundfahrt die schönsten Plätze, Gebäude und Parks der Stadt gesehen, sind zum Olympiastadion gewandert, auch die Kultur kam nicht zu kurz (Mauermuseum), haben bei einer Spreefahrt vom Boot aus bei herrlichem Wetter Berlin kennen gelernt. Nebenbei feuerten wir auch unsere Tischtennisspieler bei ihrem Wettkampf am Mittwoch an, interessant in einer Halle mit gefühlt 50 Tischtennisplatten die Stimmung einzusaugen und in dem Wirrwarr den Überblick zu behalten. Natürlich durften unsere Teilnehmer auch ausgiebig shoppen, die Mall war Thema Nummer eins. Der Landesempfang und der wieder hervorragend organisierte Abschlussabend in der Max Schmeling Halle brachte alle Teilnehmer/innen zu Siegerehrung und Disko zusammen, sodass wir am Ende zufrieden und um eine solch interessante Woche reicher die Heimreise antreten durften. Das erfolgreiche Team mit E. Wecke, A. L. Jonsson, M. Joas, A. Senger und L. Steckel wird in dieser Zusammensetzung nicht mehr an den Start gehen können, aber es kommen viele junge, talentierte Turner/innen nach, die in den Fußstapfen ihrer Vorgänger erfolgreich das OHG beim kommenden Bundesfinale vertreten können.

W. Weichselmann

   
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