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Einen hervorragenden bundesweiten fünften Platz konnten die Mannen von Chefcoach Oliver Pottiez in der diesjährigen JtfO-Saison einfahren, was bei den Profis zur Teilnahme an der Europaleague berechtigen würde. Nach überzeugenden Leistungen in den vorherigen Ausscheidungsturnieren fuhren unsere Jungs doch mit einigen Hoffnungen und Erwartungen Richtung Berlin. Allerdings erwies sich das erste Gruppenspiel gegen das Sportgymnasium Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern) bereits als schwierige Hürde, welche aber nicht zuletzt dank der lautstarken Unterstützung unserer Leichtathletinnen etwas glücklich, aber nicht unverdient, mit 1:0 gewonnen wurde.

Im darauffolgenden Spiel zeigte sich die Mannschaft von der Last des ersten Spiels befreit und schoss sich mit einem souveränen 3:0 gegen die Schule im Rastbachtal (Saarland) bereits nach dem zweiten Gruppenspiel sicher ins Viertelfinale. Im letzten Gruppenspiel ging es gegen die Bertolt-Brecht-Schule Nürnberg (Bayern) um den Gruppensieg, wobei den bajuwarischen Freunden aufgrund der besseren Tordifferenz aus den ersten beiden Spielen ein Unentschieden genügte. Dieses sicherten sie sich dann leider auch mit einem schmeichelhaften 1:1, bei welchem Latte und Pfosten den Nürnbergern tatkräftig zur Seite standen.

Aufgrund eines fehlenden Tores mussten wir im Viertelfinale deshalb gegen den Sieger der Gruppe D, das Sportgymnasium Magdeburg (Sachsen-Anhalt), antreten. Diese zeigten sich sowohl spielerisch als auch körperlich überlegen, legten allerdings auch eine Härte an den Tag, welche die Grenzen des Erlaubten immer wieder übertraf. An dieser Stelle gute Besserung an Noah Daiber, der dank einer dieser Grenzüberschreitungen derzeit einen Außenbandriss auskurieren darf. In der letzten Minute der regulären Spielzeit gelang den Magdeburgern leider der verdiente Führungstreffer, welchen wir in der fünfminütigen Nachspielzeit auch nicht mehr egalisieren konnten. Mit einem etwas weinenden Auge mussten wir im weiteren Turnierverlauf dabei zusehen, wie diese harte Gangart am Ende noch mit dem Bundessieg belohnt wurde.
Für uns war nach der Niederlage im Viertelfinale maximal nur noch Platz 5 möglich, was als neu ge-stecktes Ziel von unserer Mannschaft allerdings durchaus angenommen wurde. In einem deutlich faireren Spiel als zuvor gegen Magdeburg setzen wir uns im „Halbfinale um Platz 5“ verdient mit 1:0 gegen die Lornsenschule Schleswig (Schleswig-Holstein) durch, wodurch uns am Finaltag die Chance auf eben jenen fünften Platz gegeben wurde. Hier trafen wir mit dem Gymnasium Links der Weser (Bremen) auf einen spielerisch überlegenen Gegner, welcher aber von unserem herausragenden Keeper Tim Huber mehrmals zur Verzweiflung gebracht wurde. Mit der einzigen sich bietenden Torchance traf Torjäger Bennet Fietkau mit seinem fünften Turniertreffer zum umjubelten 1:0-Siegtreffer und sicherte uns so einen herausragenden fünften Platz.
Am Ende können wir mehr als stolz auf die Leistung unserer WKII-Fußballer sein, die sich nur dem späteren Bundessieger geschlagen geben mussten.
Ein besonderer Dank sei an dieser Stelle auch noch einmal an die Eltern ausgesprochen, die Jahr für Jahr mit nach Berlin fahren und ihre Kinder und das Trainerteam tatkräftig unterstützen!

D. Bichelhuber 

(10/2018)


 

 
 
   
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