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Willkommen am OHG Karlsruhe, dem Gymnasium mit Sprach-, NwT- und Sportprofil!

   

Emma Höfele, K1, ist „Eliteschülerin des Jahres 2018“. Am Montag, 4.2.2019, wurde sie geehrt.

Seit fünf Jahren ist das OHG Eliteschule des Sports, seit drei Jahren veranstaltet die Schule in der festlich hergerichteten Mensa eine eigene Feierstunde zu diesem wichtigen Anlass.

Von Anfang an mit dabei: Schul- und Sportbürgermeister Martin Lenz, der das „besonders schöne Umfeld“ lobte. Seit drei Jahren vertritt der Sparkassendirektor der Sparkasse Karlsruhe Marc Sesemann den Sparkassen- und Giroverband und damit den Hauptsponsor der Eliteschule des Sports – in  diesem Jahr begleitet von der Geschäftsführerin der Jugendstiftung der Sparkasse Gisela von Renteln.

Lenz und Sesemann würdigten Emmas große sportliche Erfolge in einer kurzen Ansprache. Sesemann scherzte, bei ihm würde das Sportliche fehlen, Emma aber sei in gleich dreierlei Hinsicht zu bewundern: schulisch, persönlich und sportlich.

Was Letzteres betrifft, so ist sie seit 2013 Mitglied der Bundesliga-Mannschaft der Kunstturnregion Karlsruhe (KRK) und belegte jeweils Platz zwei im Ligafinale; sie hat an den Jugendeuropameisterschaften teilgenommen und belegte bei den Deutschen Meisterschaften 2017 in „Sprung und Boden“ Platz 5. Den aktuellen Titel der „Eliteschülerin des Jahres“ holte sie mit ihrer Qualifikation mit der deutschen Frauennationalmannschaft für die Europameisterschaften im Gerätturnen und die Teilnahme an den Europameisterschaften in Glasgow.

Was das Schulische angeht so beweist sie sich als besonders taff und der besondere Dank von Schulleiter Andreas Ramin gilt an diesem Tag dem Regierungspräsidium Karlsruhe und dem Ministerium für die unkomplizierte Unterstützung unserer Schule. Als „Schulzeitstreckerin“ kann Emma die Oberstufe in drei Jahren absolvieren – denn Emma ist die Olympiahoffnung der Stadt Karlsruhe. Sie ist aktuell im Perspektivkader des Deutschen Turner-Bundes für die Olympischen Spiele im kommenden Jahr in Tokio und alles ist darauf hin ausgerichtet, ihr diese Teilnahme zu ermöglichen – bei gleichzeitigem Erreichen der allgemeinen Hochschulreife. Dafür nimmt sie die besondere Härte in Kauf, dass sie die Oberstufe in zwei verschiedenen Systemen ablegen muss und die entsprechenden Behörden haben es möglich gemacht.

Was das Persönliche betrifft, beeindruckt neben dieser Opferbereitschaft ihre Disziplin, die sie aufbringen muss, um das Trainingspensum von sage und schreibe 23 Stunden pro Woche zu absolvieren. Die vielen Unterstützer, die an diesem Nachmittag anwesend sind, sagen das Übrige: da sind ihre Eltern, das Trainerteam Tatjana Bachmayer und Chris Lakemann, das Leistungssportteam des OHG und Anna-Lena Pfund, die in Personalunion Lehrerin und Trainerin der KRK ist.

Neben Emma sitzt die letztjährige Preisträgerin, Pia Sarnes, und im Publikum die Konkurrenz, die mitjubelt und echten Sportsgeist beweist: Giulia Goerick (Teilnehmerin Jugendeuropameisterschaften 2018), Tim Bechtold (Platz 6 im Kanu bei den Olympischen Jugendspielen in Buenos Aires) und Alexander Richardson (Jugendnationalspieler im Basketball).

Emma erhält ihre Urkunde von Sparkassendirektor Sesemann und Herr Ramin nimmt ihr in seiner Rede den Leistungsdruck: „Du enttäuschst uns nicht und du bist als Mensch genauso wertvoll – ob du in Tokio dabei sein wirst oder nicht.“ Damit das OHG sie und die übrigen jungen Athletinnen und Athleten weiter so erfolgreich fördern kann, überreichte Sesemann auch in diesem Jahr einen Scheck über eine Fördersumme von 7000 Euro, für den wir uns an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken.

Die Ehrung der 5. „Eliteschülerin des Jahres“ ist 2019 zugleich die Auftaktveranstaltung für das Jubiläumsjahr: das Otto-Hahn-Gymnasium feiert sein 50jähriges Bestehen. „Wir sind eine bunte Schule“, betont Schulleiter Ramin, und das stimmt nicht nur im Hinblick auf Toleranz. Im Jubiläumsjahr gibt es auch Premieren, wie den Auftritt der neu gegründeten Tanz AG unter prominenter Leitung: keine geringere als Marta Arndt hat nach WM-Titel in den lateinamerikanischen Tänzen 2017 und „Let's Dance“-Fernseherfolg den Weg zurück an ihre ehemalige Schule gefunden. Die Jazz-Dance-Einlagen der fünften Klasse mit tollem Frontmann bilden den Rahmen zur Feierstunde und werden sicher im Jubiläumsjahr noch bei einigen Veranstaltungen zu sehen sein. Was leider nicht zu sehen sein wird: Herr Ramin gestand, als Schüler hätte er da sicher auch gerne mitgetanzt.

gw      (02/2019)             Fotos: A. Ramin

   
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