Login

Willkommen am OHG Karlsruhe, dem Gymnasium mit Sprach-, NwT- und Sportprofil!

   

Kapitel I: Die aufregende Fahrt zum Ski-Landschulheim der Klasse 6b

Morgens mussten alle früh aus den Federn, da wir schon um 6:45 Uhr an der Schule sein mussten. Also, schnell anziehen, Brötchen schmieren und ab in die Schule. Nachdem sich alle versammelt hatten, kam der Bus und das Gepäck mit Skisachen wurde eingeladen.

Alle nochmal den Mamas und Papas einen dicken Schmatzer geben und rein in den Bus. Als alle ihren Sitzpartner gefunden hatten und es sich gemütlich gemacht hatten, stellte sich Ivo, der Busfahrer, vor und stellte ein paar Regeln auf. Endlich ging es los, alle waren aufgeregt, da wir schon fuhren. Dann ging das Licht aus und wir schliefen alle noch eine Runde - sogar die Jungs, die ganz schön aufgedreht waren. Nach ca. 2 Stunden kamen wir in Heidenheim an, wo wir eine Berufsschulklasse abholten und eine kleine Pause machten. Nun war der Bus ziemlich voll. Alle machten verschiedene Dinge, z.B. : UNO oder andere Spiele, Musik hören … . Ivo gab uns Bescheid, dass wir eine 15-Minuten-Pause einlegen.

„Nichts an der Tanke kaufen, nur auf Toilette gehen”, sagte Herr Nagel, weil Ivo schnell weiterfahren wollte. Wir standen alle wieder am Bus und wer fehlte? “Ivo”. Doch nach 10 min kam er mit einem Kaffee in der Hand und es ging weiter. Wir gerieten in einen kleinen Stau, den wir aber auf der linken Pobacke hinter uns liegen ließen. Anschließend spielten wir Flüsterpost. Jetzt waren wir schon fast 4 Stunden gefahren und wir legten die nächste Pause ein. Eigentlich sollte diese nur 30 Minuten dauern, doch Ivo bekam eine Nachricht, dass der Brenner gesperrt sei, die Autobahn, über die wir fahren mussten. Also saßen wir in der Raststätte fest.

Wir überlegten schon einmal an die Mautstation zu fahren, an welcher die Vollsperrung begann. Doch Ivo war dagegen, weil er wusste, dass alle Autos und Busse nach Deutschland zurückgeschickt wurden. Nach etwa 45 Minuten ging es weiter und wir fuhren doch zur Mautstation kurz hinter Innsbruck. Wir wussten noch nicht, dass die Hinfahrt ein großes Abenteuer werden sollte. Wir standen nun an der Mautstation zum Brenner.

Bisher wussten alle, was sie machen sollten, aber das würde sich bald ändern - 30 Minuten, 60 Minuten, 2 Stunden, 3 Stunden, 4 Stunden - immer noch an der gleichen Stelle. Die Geduld zerbrach langsam und uns wurde mehrfach gesagt „bald gehts weiter“. Dann mussten ganz viele auch mal auf das Klo. Also sagte Ivo, die Mädchen können auf die Bustoilette und die Jungs nach draußen gehen. 5 Stunden, 6 Stunden - immer noch an der gleichen Stelle. Jetzt suchten die Lehrer nach Lösungen -  zurück zur Raststätte, warten oder doch etwas ganz anderes. Plötzlich war Ivo weg, den wir aber bei dem vorderen Bus beim Kaffeetrinken wieder fanden. Manchen wurde der Bus zu eng und sie haben dann ein bisschen frische Luft geschnappt. Das gab es einfach nicht, wir standen 7 Stunden am gleichen Fleck. Dann kam die erste gute Nachricht, dass das Rote Kreuz mit Versorgung kommen sollte. Ein großer Mann mit einem Tablett in der Hand verteilte Tee. Keiner wusste, ob wir das Landschulheim erreichen würden oder wieder umdrehen müssten. Plötzlich ruckelte es und wir fuhren ein kleines Stück. Alle schrien und freuten sich, Ivo ergriff das Wort und erklärte: „Wir fahren nun in eine Sporthalle, in der wir die Nacht verbringen werden, und morgen in aller Frische fahren wir nach Italien“. Unser Bus wurde von der Polizei in die Halle begleitet. In der Halle angekommen packten alle ihre Sachen, die sie für die Nacht brauchten, ein und alle gingen zusammen hinein. Es war die Innsbrucker Olympiahalle. Innen drin setzten wir uns auf die Tribüne und bekamen Getränke. Inzwischen war es schon nach Mitternacht. Wir hatten aber Spaß in der Halle und gegen 1:00 Uhr nachts kam eine heiße Mahlzeit - Gulasch mit Brötchen - das war lecker und endlich was Warmes zu essen. Als wir fertig waren, wurden Feldbetten aufgebaut. Die Jungs bekamen das ruckzuck hin, wir Mädchen ließen uns lieber etwas helfen. Anschließend kamen noch warme Decken. Jetzt war es mittlerweile 3:00 Uhr und alle fielen hundemüde ins Bett. Die Lichter gingen aus und …

[Pressemeldung der Tiroler Zeitung]

Als am nächsten Morgen das Licht in die Halle anging, hatten alle die Nacht gut überstanden und das Frühstück stand schon bereit. Nachdem alle gegessen hatten, war der Weg für das allerbeste Landschulheim frei. Ohne dieses Abenteuer hätten wir nichts zu erzählen und auch nicht die Erfahrung gemacht, dass man sich auf das Rote Kreuz verlassen konnte. Ivo brachte uns sicher zur Herberge - Kösslerhof - und wir hatten noch ein super Ski-Landschulheim. Ohne unsere super Betreuer hätte das nicht funktioniert, deshalb ein ganz großes Dankeschön von der ganzen Klasse.

L. Hartmann, 6b

Kapitel 2: Der Aufenthalt

Auch wenn die Hinfahrt genug Stoff für ein Landschulheim, ach, was sag ich, drei Landschulheime geboten hatte, verbrachten wir dann natürlich noch eine ereignisreiche Woche am Kösslerhof in Natz im schönen Südtirol. Im Folgenden soll ein Überblick über die Säulen unserer Woche gegeben werden.

Teil 1: Die Unterkunft

Der Kösslerhof ist ein alleinstehender Hof am Rande von Natz, welcher sechs Tage in fester Hand der 6b war. Tischkicker, Tischtennisplatte und eine vielfältige Spielesammlung versüßten uns täglich die Abendstunden. Rudi, unser Hausherr, servierte morgens ein reichhaltiges, abwechslungsreiches Frühstück und zauberte abends ein Zwei- bis Viergänge vom allerfeinsten. Dabei stand er uns immer helfend zur Seite und wurde von der Klasse schnell ins Herz geschlossen.

Teil 2: Der erste Tag in Natz

Aufgrund der 27-stündigen Anreise fiel unser erster Skitag ins Wasser. Trotz allem wurde der Tag im Schnee verbracht, und zwar auf dem Anwesen des Kösslerhofs. Beim Schneemann- und Iglubau-Contest konnten die Kids ihr schneearchitektonisches Talent unter Beweis stellen und dabei durch tolle Konstruktionen begeistern.

Teil 3: Der Ablauf eines Tages im Skigebiet

7 Uhr Frühstück, 8:10 umgezogen vor dem Haus, 8:30 Abfahrt des Skibusses, welcher uns in kurvigen, die Übelkeit durchaus begünstigten 30 Minuten an die Talstation des Skigebiets Jochtal/Gitschberg chauffierte. Nach Schuhwechsel und Skiaufnahme im Depot ging es auf die Piste. Die Könner durften von Anfang die Pisten des Jochtals unsicher machen, die Anfänger bekamen die Grundlagen vom Duo Nagel/Nagel in kürzester Zeit beigebracht, so dass am Ende der vier Tage selbst rote Abfahrten ein Leichtes für die ehemaligen Anfänger waren. Nach den Kapriolen der Hinfahrt belohnte uns der Wettergott dazu mit vier Tagen Sonnenschein, was dem Skivergnügen natürlich die Krone aufsetzte. Zurück zum Ablauf: Gegen 12:30 Uhr speisten wir täglich im Bergrestaurant Germknödel, Pizza, Kaiserschmarren und Nudelsuppe, bevor es im zweiten Teil des Tages in gemischten Gruppen – Anfänger und Profis – in den Schnee ging. Bis 16 Uhr fegten die jungen Wilden der 6b durch die Weiten des Jochtals, ehe es nach der Skiabgabe im Depot um 17 Uhr mit dem Skibus zurück zum Kösslerhof ging.

Kapitel 3: Die Heimfahrt

Auf alles vorbereitet ging es zum Ende der Woche auf den Heimweg Richtung Fächerstadt. Etwas enttäuscht waren wir, dass uns dieses Mal nur neun Kilometer Standardstau auf der A8 bei Pforzheim geboten wurde, also nichts, womit man Menschen rund um Karlsruhe beeindrucken kann. Mit nur zwölf Minuten Verspätung – ein Klacks verglichen mit der Hinfahrt – erreichten wir das OHG.

Kapitel 4: Danke

Auch heute, Wochen nach der Fahrt, sind wir als begleitende Lehrkräfte begeistert von der Klasse: mit welcher Ruhe diese Extremsituation auf der Hinfahrt gemeistert wurde, mit welcher Zuverlässigkeit und Hilfsbereitschaft sich die Woche in Natz gestaltete, einfach klasse! Liebe 6b, darauf könnt Ihr stolz sein.

Kapitel 5: Verabschiedung

Schließen möchte ich mit dem Schlachtruf dieser Fahrt, mit welchem viele Abfahrten feierlich eingeleitet und die Vollständigkeit der Gruppe bestätigt (oft hat es sogar gestimmt J) wurde.

ALMIGHURT – ALLES GUAD!

D. Bichelhuber, Fan der 6b        (03/2019)

   
© Otto-Hahn-Gymnasium Karlsruhe, Gymnasium mit naturwissenschaftlichem, sprachlichem Profil und Sportprofil