Login

Willkommen am OHG Karlsruhe, dem Gymnasium mit Sprach-, NwT- und Sportprofil!

   

 

In der Amateurtheatertruppe rumort es heftig: Die ehrgeizige Bürgermeisterin hat der Gruppe einen renommierten Regisseur vor die Nase gesetzt, um das Prestige des kleinen Dorfes Obermurzelhausen zu heben. Gespielt werden soll „Romeo und Julia“, und die beiden Hauptdarsteller bringt der neue Regisseur aus der Stadt auch gleich mit.

Das riecht nach Mord und Totschlag! Schon bei den ersten Proben stirbt eine Schauspielerin durch das Schwert, eine zweite bricht sich den Hals. Hauptkommissarin Hinrichter gelingt es, jeden zu verdächtigen, aber am Ende scheint die Indizienlage eindeutig. Allerdings scheint es nur so.

„Es war die Nachtigall und nicht die Leiche“ - Interview mit Alexander Wisner, 6c

Am 26. und 27. Juni bringen Frau Bair und Frau Strobel ein neues Stück auf die Bühne. Frau Guttmann hat Alexander Wisner, einen der Darsteller, interviewt.

gw: Letztes Jahr hast du den bösen Zauberer in „Aladin und die Wunderlampe“ gespielt, welche Rolle hast du dieses Mal?

Alex: Ich spiele den Christian Becker. Das ist ein Schauspieler, der Romeo spielen wird, und der ein Macho ist, der mit jeder Frau schon mal was hatte.

gw: Und um den geht es also in dem Stück?

Alex: Es geht darum, dass eine Schauspielergruppe ein Stück vorspielen will, eben „Romeo und Julia“, und dort passieren aber Morde. Es ist also ein Kriminalstück.

gw: „Aladin“ war ein sehr altes Stück, das hier klingt sehr modern. Was gefällt dir persönlich besser, das ältere oder das moderne?

Alex: Das ist schwer zu sagen, aber ich glaube, mir gefällt dieses besser, weil es sehr lustig ist, eine Mischung aus Krimi und Comedy.

gw: Passt deine Rolle zu dir?

Alex: Ja, mir gefällt sie, sie ist sehr lustig.

gw: Was ist die besondere Herausforderung daran?

Alex: Ich muss mich immer so „einschleimen“ bei den Frauen, zum Beispiel ihre Hand küssen.

gw: Mach' mal vor!

Alex: (als Christian Becker) „Je später der Abend, desto schöner die Frauen“. (mit Handkuss)

Theater-AG Probe

gw: (muss lachen) Grandios, du bist von einem Moment auf den nächsten in deine Rolle geschlüpft! Wie viel Erfahrung bringst du mit – hast du vorher schon Theater gespielt?

Alex: Ja, ich gehe in die russische Schule und da machen wir auch Theater, aber kein Stück, nur kleine Rollen. Zum Beispiel bin ich dort gerade ein Bär im Wald.

gw: Hast du Lampenfieber vor den Auftritten?

Alex: Ein bisschen ja, aber wenn ich dann auf der Bühne bin, dann finde ich das Gefühl so toll, dass ich da gar nicht wieder weg möchte.

gw: Kannst du dir vorstellen, mal Schauspieler zu werden?

Alex: Ja, darüber habe ich schon lange nachgedacht. Ich denke, ich werde aber eher einen normalen Job haben und als Nebenjob Schauspieler sein.

gw: Gibt es eine Rolle in einem Stück oder Film, die du unbedingt mal spielen willst?

Alex: Sehr sehr toll fand ich Timm Thaler in „Das verkaufte Lachen“ von James Krüss, das wir in Deutsch gelesen haben. Ich würde gerne so lange ich noch jünger bin, so bis 16, noch viele Rollen spielen.

gw: Warum das?

Alex: Weil ich dann eher die Kinder beeindrucken kann und ich möchte den Kindern zeigen, dass    jeder spielen kann.

gw: Für wen ist das aktuelle Stück geeignet? Kannst du eine Empfehlung abgeben?

Alex: Es ist spannend und lustig und man sieht kein Blut und es ist nicht unheimlich – also ab sechs ist es bestimmt OK und dann für alle bis ganz alt.

gw: Also auch für unsere Oberstufenschüler?

Alex: Auf jeden Fall.

gw: Möchtest du noch etwas sagen?

Alex: Wenn ihr wissen wollt, wer der Mörder ist, kommt zu uns, am 26. und 27. Juni in die Aula des OHG.

gw      05/2019

 

 
 
   
© Otto-Hahn-Gymnasium Karlsruhe, Gymnasium mit naturwissenschaftlichem, sprachlichem Profil und Sportprofil