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Bürgermeister Lenz lobt die Verleihung des ersten Fairnesspreises als „ganz großes Kino“. Hier zählt nicht Leistung, sondern Fairplay. Fair spielen, in den fairen Wettkampf eintreten, auch fair-lieren – das sind auch Spitzenleistungen, aber nicht „weiter, schneller, höher“, sondern „ehrlich, hilfsbereit, regelkonform“. Respekt, nicht nur vor der Herausforderung, auch vor dem Gegner und seiner Leistung, dem Team, den Schiris und den Trainern.

Den Fairness-Preis gibt es in zwei Kategorien: faires Verhalten im Schulsport und faires Verhalten in Wettkämpfen auf Kreis-, Landes- oder Bundesebene. Dank der Unterstützung der Sparkasse erhalten die Siegerinnen und Sieger nicht nur eine Urkunde, eine von Schülerinnen und Schülern der 6a selbst designte Medaille, ein Dankeschön und tosenden Applaus, sondern ein richtiges „Preisgeld“ wie die Athletinnen und Athleten auf dem Treppchen – in Form eines Gutscheins für Karstadt Sport.
Geehrt werden in der Unterstufe J. Botchen (5c), L. Keller (5d), F. Wenz (6a) und M. Spital (6b). Diese Schüler vertreten die Werte des Sports in allen Sportarten: sie räumen auf, schlichten Streit, ermutigen andere, sind hilfsbereit, gestehen Fehler ein, akzeptieren eine Entscheidung auch mal ohne Diskussion und verhalten sich allgemein fair und wie das früher einmal hieß: kameradschaftlich. Pate stehen DOSB-Präsident Alfons Hörmann, Sportbürgermeister Martin Lenz, die Weltmeisterin im Lateintanz (2017) Marta Arndt und Vincent Hobbie: unser ehemaliger Schüler, der in diesem Jahr eine Höhe von 5,50 m im Stabhochsprung bezwang und im Finale der U23 Europameisterschaften stand. In der Mittelstufe erhalten diese besondere Anerkennung F. Steinert (7d), L. Hegmann (7d), M. Gebreyesus (8b) und L. T. Djoumejio (8d).
Zum Fairness-Preis in der Kategorie „Wettbewerb“ kommen zwei „Anerkennungspreise“; alle sind mit einem Scheck der Sparkasse dotiert. Hörmann und Lenz zur Seite stehen bei der Verleihung Turnerin Pauline Tratz, Gewichtheberin Sabine Kusterer und Handball-Nationalspieler Patrick Groetzki. Die Anerkennungspreise gehen an S. Hikmat (7a), der den Ball nach einer Verletzung des Gegenspielers absichtlich am leeren Tor vorbeikickte und an Pascal Kleyer (Abitur 2017), der seine Finalchancen über 800m opferte, um als „Hase“ für die EM-Norm seinen Teamkollegen nach vorne zu bringen. Den eigentliche Fairnesspreis erhält Sina Herrmann (K1), die der Gegnerin im Endspiel der Deutschen Meisterschaft im Tennis bei eigenem Matchball den Punkt gab, weil sie sich nicht sicher war, ob er im Aus gewesen ist. Kein Zicken, Insistieren und Protestieren. Das Match hat sie dann tatsächlich noch verloren, aus Sicht der Jury aber auf ganzer Linie gepunktet mit ihrem hier wie auch sonst vorbildlichen Verhalten. „Toleranz und Respekt gegenüber Mensch und Umwelt“ ist die erste Aussage unseres Leitbildes, so dass die Sportlerinnen und Sportler in ihrem Fair-Sein auch die Erziehungsziele der Schule allgemein in besonderem Maße erfüllen – also: Note 1 = sehr gut!

gw     07/2019      Foto: B. Metzger
 

 
   
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