Wir als Schulgemeinschaft setzen uns dafür ein, Menschen zu unterstützen, denen es nicht so gut geht wie uns. Ob durch unser Nepal-Projekt, die Förderung eines Kindergartens in Rio de Janeiro oder die Hilfe für Geflüchtete vor Ort – wir möchten Solidarität zeigen und einen Beitrag leisten.

Bilder und Berichte

  • Engagierte Praktikanten: Schnelle Hilfe für unsere 2. VKL-Klasse                                 Sozialpraktikum an der eigenen Schule – geht das überhaupt? Manchmal ist es nicht wichtig, was „geht“, sondern was nötig ist. Und so starteten wir unser einwöchiges Sozialpraktikum in der Vorbereitungsklasse 7/8 von Frau Los, die aufgrund des Ukrainekonflikts ebenso spontan auf die Beine gestellt wurde wie das Sozialpraktikum im eigenen Haus. In dieser Woche haben wir den Schülern geholfen sich an die Schule zu gewöhnen. Wir haben ihnen das Material ausgeteilt und das Schulhaus vorgestellt. Die meisten sind sehr motiviert und wollen in Deutschland ihre Zukunft aufbauen. Wir haben mit ihnen in ihrer Sprache gesprochen, deshalb fühlten sie sich wohler und konnten uns ihre Gedanken und Fragen mitteilen. Wir hatten viel Spaß mit den Kindern und werden sie immer wieder besuchen und ihnen bei schulischen Schwierigkeiten helfen.

    Mitten im laufenden Jahr eine neue Klasse einzurichten, das nötige Material zu sammeln, um die neuen SchülerInnen ausstatten zu können, ein Klassenzimmer freizumachen, wenn doch schon alle belegt sind, all das war gar nicht so einfach, wie uns Frau Los mitteilte. Das zeuge von echtem sozialem Engagement einer ganzen Schulgemeinschaft.

    All denen, die es ermöglicht haben, diesen Jugendlichen eine Perspektive und Beschäftigung zu bieten, herzlichen Dank im Namen von Frau Los und der ganzen Klasse.

    Text: Ivan Pedzin (9d), Tim Kadocnikov (9d) Bild: K.Los

  • Der Deutschkurs in Aktion

Der Russland-Ukraine-Konflikt ist nicht nur ein präsentes Thema in der Politik, es bewegt auch uns Schüler ziemlich stark. So kommt es durchaus vor, dass auch im Unterricht lautstark über mögliche Sanktionen gegen Russland diskutiert wird oder nebenher die Online-Artikel großer Zeitungen verfolgt werden. So kam es schließlich zu der Idee, ein Paket für „die Ukraine“ zu packen. Ursprünglich hatten wir vor, im Unterricht ein Paket für einen Haushalt zu befüllen; jeder, der wollte, sollte eine Kleinigkeit von einer vorgegeben
Packliste mitbringen.
Im Endeffekt sammelten wir so viele Hygieneartikel (schon alleine über 200 kleine Tuben Zahnpasta), haltbare Lebensmittel (wie mehrere Kilo Nudeln und Reis), Kinderkleidung und Spielzeug zusammen, dass wir während des Packens noch weitere Kartons beschaffen mussten, um die Pakete ordnungsgemäß verpacken zu können. Am Ende der Doppelstunde konnten wir so sieben voll gefüllte Pakete mit auf Englisch beschrifteten  Inhalts-angaben zu Frau Dambachs Auto bringen. Sie brachte die Pakete noch am gleichen Abend zur Europäischen Schule, wo am nächsten Tag LKWs an die ukrainische Grenze starteten. Die Hälfte der Pakete wird dort an die Flüchtlinge verteilt, die andere Hälfte wird in die Ukraine gebracht werden.
Inzwischen haben wir erfahren, wo die Pakete tatsächlich gelandet sind: Sie sind im Kloster „Otrada ta Wtiha“ in Tschernovty angekommen, wo circa 400 Waisen und behinderte Kinder leben, im Moment auch mehrere Tausend Flüchtlinge. Zum Glück haben wir auch einiges an Kindersachen eingepackt.

Text: R. Jahn (K2) Bild: K. Dambach

 

  • Sachspenden für das SMV-Projekt: Klasse 10e und Basisfach Mathe (K1)


Bilder: N. Hamel

 

  • Materialpakete und Schultaschen für ankommende Schüler*innen

Der Schulstart ist gesichert! Wir bedanken uns für die zahlreichen Spenden!

Bild: A. Jung